Verschaltung und Download der Automatisierungsobjekte
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Verschaltung und Download der Automatisierungsobjekte |
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Verschaltung und Download der Automatisierungsobjekte |
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Durch die Verschaltung der ES-Objects wird die konkrete Anlage beschrieben. Die wichtigsten ES-Objects sind das Device-Object (ES-Device)und das Automation-Object (ES-Auto).
| • | Das ES-Device ist der Repräsentant eines Geräts im Engineering. Dabei kann es sich um ein Gerät mit fester oder ladbarer Funktionalität handeln, wobei auch die Mischform (Gerät mit fester und zusätzlich ladbarer Funktionalität) zulässig ist. |
| • | Das ES-Auto dient der anwendungsspezifischen Verschaltung und Parametrierung. Beim Übersetzen und Laden einer Anwendung wird bei Geräten ladbarer Funktionalität aus jedem ES-Auto ein entsprechendes RT-Auto. Bei Geräten fester Funktionalität ist dies prinzipiell genauso, nur dass dort kein Code geladen wird. Es ist in diesem Fall allerdings auch möglich, dass RT-Autos (im aktiven Zustand, also nicht nur als Code) bereits auf dem Gerät vorhanden sind. Durch den Download wird dann die Projektierungsinformation (wie z.B. Parametrierung) in diese RT-Autos geladen. |
PROFINET definiert eine spezielle Art der Außenverschaltung von RT-Autos, die über den Event-Notification-Mechanismus von COM hinausgeht und zur Runtime vom ACCO-Objekt erbracht wird. Mit der Definition der Connection-Facet wird die Außenschnittstelle standardisiert, über die im Engineering die Verschaltungen von RT-Autos spezifiziert werden können.
RT-Autos können ihre Funktionalität in Form mehrerer COM-Interfaces erbringen. ES-Autos können die verschaltbaren Daten und Events des RT-Autos in Form mehrerer Connection-Facets zur Verfügung stellen. Aus Einfachheitsgründen wurde in PROFINET festgelegt, dass zwischen COM-Interface und Verschaltungsfacette eine eindeutige Abbildung bestehen muss:
| • | Jedes verschaltungsrelevante COM-Interface eines RT-Autos wird im Engineering durch genau eine Connection-Facet des ES-Autos repräsentiert. |
| • | Jede Connection-Facet eines ES-Autos bezieht sich auf genau ein COM-Interface des RT-Autos und repräsentiert alle seine Properties, Methoden und Events. |
Durch die Möglichkeit der Komponentenverschaltung durch Projektierung ergeben sich gegenüber der Programmierung einer Anlagenfunktionalität wesentliche Vorteile.
| • | Beim Programmieren werden Detail-Kenntnisse über Einbindung und Ablauf der Kommunikationsfunktionen im Gerät benötigt und es muss bereits zum Zeitpunkt der Programmierung feststehen, welche Geräte miteinander wann und über welche Kanäle kommunizieren. |
| • | Beim Projektieren ist dagegen keine Kenntnis über die Kommunikationsfunktionen nötig. Sie laufen automatisch in den Geräten ab. |
Ein Verschaltungseditor verfügt im Allgemeinen über zwei Sichten: die Anlagen- und die Netzsicht. In der Anlagensicht werden benötigte Komponenten aus der Bibliothek importiert, auf dem Bildschirm platziert und die einzelnen Verschaltungen etabliert. Damit entsteht die technologische Struktur einer Anlage. Die topologische Struktur des Automatisierungssystems dagegen wird in der Netzwerksicht erzeugt. Hier werden die Feld- und Automatisierungsgeräte einem Bussystem zugeordnet und die Geräteadressen gemäß den Regeln des zugrunde liegenden Bussystems festgelegt.
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Verschaltungseditor, Anlagensicht und Netzwerksicht