PROFINET Handbuch

PROFINET Komponentenmodell

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Anlagen bestehen üblicherweise aus mehreren Teileinheiten, welche als "technologische Module" weitgehend autonom agieren und sich untereinander durch eine überschaubare Anzahl von Handshake-Signalen (zur Synchronisation, Ablaufsteuerung und Informationsaustausch) koordinieren.

 

Das PROFINET-Komponentenmodell legt solche technologischen Module zugrunde. Dabei werden Maschinen und Anlagen oder deren Teile als technologische Module betrachtet, deren Funktionalität in Form von einheitlichen COM-Objekten, den PROFINET-Komponenten, gekapselt wird. Von außen sind die PROFINET-Komponenten über einheitlich definierte Interfaces zugäng­lich. Sie können somit beliebig verschaltet werden. Ein so konzipiertes verteiltes Automatisierungssystem bildet die Voraussetzung für die Modularisierung von Anlagen und Maschinen und damit die Wiederverwendung von Anlagen- und Maschinenteilen. Dadurch werden Engineeringkosten erheblich gesenkt.

Komponentenmodellierung bei PROFINET