PROFINET Handbuch

PROFINET Engineering

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Für eine anwenderfreundliche Projektierung eines PROFINET-Systems wurde ein herstellerüber­greifendes Engineering-Konzept geschaffen. Es verwendet ein Engineering-Objektmodell, das auf dem gleichen Objektmodell aufbaut wie die Runtime-Kommunikation. Mit dem Engineering-Objektmodell lassen sich zum einen Projektierungswerkzeuge entwickeln, welche die Komponenten unterschiedli­cher Hersteller verwenden können, und zum anderen hersteller- bzw. anwenderspezifische Funktions­erweite­rungen mittels sogenannter Facetten festlegen.

 

Bei PROFINET wird zwischen

herstellerspezifischen Parametrierung, Konfiguration und Programmierung von Geräten und
herstellerunabhängigem anlagenweiten Engineering mit dem PROFINET-Engineeringtool (Verschaltungseditor)

 

unterschieden. Damit können Produkte unterschiedlicher Hersteller leicht in eine Anlage integriert und diagnostiziert werden. Die Kommunikationsbeziehungen und der Austausch der Daten zwischen PROFINET-Teilnehmern werden dabei graphisch durch Verschaltungen eingerichtet.

Das PROFINET-Engineeringkonzept

Das Engineering Modell unterscheidet zwischen der Programmierung der Steuerungslogik der einzelnen technologischen Module und der technologischen Projektierung der Gesamtanlage. Eine anlagenweite Applikation wird in drei Stufen gebildet.