Granularität der technologischen Modulen
Bei der Festlegung der Granularität von Modulen ist deren Wiederverwendbarkeit in verschiedenen Anlagen mit Blick auf die Kosten und die Verfügbarkeit zu betrachten. Das Ziel dabei ist, Einzelkomponenten nach dem Baukastenprinzip möglichst flexibel zu einer Gesamtanlage zusammenfügen zu können. Eine zu feine Granularität lässt auf der einen Seite die technologische Sicht der Anlage komplexer werden, was höhere Engineeringkosten zur Folge hat. Eine zu grobe Granularität andererseits verringert den Grad der Wiederverwendbarkeit, was wiederum höhere Implementierungskosten nach sich zieht.
Für die möglichst hohe Wiederverwendbarkeit von einzelnen Anlagen- und Maschinenmodulen ist eingehend zu untersuchen, welche der Teile als Standard-Module auf längere Sicht immer wieder unverändert verwendet werden können und welche der Teile fallspezifisch sind.