Automatisierungsobjekte zur Runtime und im Engineering
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Automatisierungsobjekte zur Runtime und im Engineering |
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Automatisierungsobjekte zur Runtime und im Engineering |
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Bei der Verwendung von Automatisierungsobjekten bei PROFINET wird grundsätzlich zwischen dem Objekt im Engineeringsystem (ES-Object) und dem Objekt im Runtimesystem (RT-Object) differenziert. Dabei ist das ES-Object der Repräsentant des RT-Objects zum Zeitpunkt des Engineerings.
Durch das Instanziieren, Verschalten und Parametrieren der ES-Objects entsteht das Modell der Automatisierungslösung einer konkreten Anlage. Angestoßen durch einen Download wird daraus unter Auswertung des Engineeringmodells die Runtime-Software erzeugt.
Die Grundidee dabei ist, dass jedem RT-Object im Runtimesystem genau ein ES-Object im Engineeringsystem entspricht. Die Abbildbarkeit der Engineering- auf die Runtimewelt und umgekehrt (z.B. bei einem Upload) wird dadurch entscheidend erleichtert. So können Beziehungen zwischen ES-Objects wie z.B. eine Verschaltung bei einem Download einfach auf Beziehungen zwischen den entsprechenden RT-Objects abgebildet werden.
ES-Object und RT-Object sind, auch wenn sie zusammengehörig sind, zwei unterschiedliche Objekte, da ja eine Projektierung schon zu einem Zeitpunkt erfolgen soll, bei der die Runtimewelt (also die Geräte) noch nicht vorhanden ist. Außerdem ist die Funktionalität der Objekte unterschiedlich, da nur das RT-Object die eigentliche Automatisierungsfunktionalität erbringen kann.
Entsprechend den drei Schritten Komponentenerzeugung (Programmierung), Verschaltung (Projektierung) und Runtime gibt es drei verschiedene Ausprägungen von Automatisierungsobjekten.
| - | Im ersten Schritt (Programmierung) entsteht eine Vorlage für ein ES-Object, ein sogenanntes ES-Master-Object. Dazu gehört die Beschreibung der Interfaces und die Programmierung der entsprechenden Methoden bezüglich der beiden Aspekte Engineering und Runtime. |
| - | Im zweiten Schritt (Projektierung) wird mit Hilfe der ES-Objects die konkrete Anlage beschrieben. Die wichtigsten ES-Objects sind das Device-Object (ES-Device)und das Automation-Object (ES-Auto). Das ES-Device ist der Repräsentant eines Geräts im Engineering. |
| - | Das Runtime-Object ist schließlich das Objekt, welches den ablauffähigen Code darstellt und als Bestandteil der Anlage einen Beitrag zur Automatisierungslösung leistet. |