Adressvergabe
PROFINET IO-Devices werden vom IO-Controller über den Namen angesprochen. Darum müssen diese Namen den einzelnen IO-Devices mitgeteilt werden. Dazu kann auch ein IO-Supervisor verwendet werden. Die Adressierung der IO-Devices erfolgt bei der IP-basierten Kommunikation anhand einer IP-Adresse. Für die Adressvergabe nutzt PROFINET das Discovery and Configuration Protocol (DCP).

Schritt |
Beschreibung |
1 |
Festlegen von Namen und IP Adresse Auf dem Konfigurationswerkzeug wird jedem IO-Device ein eindeutiger Namen und eine IP Adresse zugeteilt. Der Namen kann zur einfachen Unterscheidung mit einem Anlageprefix versehen sein und die IP Adresse kann oftmals vom Engineeringwerkzeug im Rahmen einer Projektfestlegung automatisch zugeteilt werden. Die Konfiguration wird in den IO-Controller geladen. |
2 |
Mit einer entsprechenden Ethernet Schnittstelle kann das Engineering Werkzeug als IO-Supervisor auf dem IO-System den einzelnen IO-Devices den Namen zuteilen. Dazu kann die eindeutige MAC Adresse des IO-Devices und der Gerätetyp für die Identifikation des IO-Devices herangezogen werden. Mit Hilfe einer speziellen Funktion kann ein IO-Device zur Identifikation auch "blinken". |
3 |
Auf Grund des eindeutigen Namens wird der IO-Controller beim Hochfahren jedem IO-Device seine IP Adresse zuteilen. |
Beide Schritte erfolgen über das bei PROFINET IO standardmäßig integrierte DCP-Protokoll.
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